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Funktionsumfang – Administration

Übersicht der Administrations-Boxen mit Sichtbarkeit pro Produktlinie, Detail-Artikel-Verweisen und empfohlener Einrichtungs-Reihenfolge.

Verfasst von Gideon Weller

Der Bereich Administration in ZEP bündelt alle systemweiten Konfigurations- und Stammdaten-Werkzeuge in einer einzigen Box-Sammlung. Administratoren steuern hier, welche Module aktiv sind, wie die zentralen Stammdaten aufgebaut sind und welche Standardregeln für die tägliche Bedienung gelten. Welche Boxen sichtbar sind, hängt von der gebuchten Produktlinie und den aktivierten Zusatzmodulen ab.

Hinweis: Der Bereich Administration ist in allen Produktlinien verfügbar. Welche Boxen innerhalb der Administration sichtbar sind, hängt von Ihrer Produktlinie ab.

Aufbau der Administration

Die Administration ist in thematische Boxen gegliedert. Jede Box fasst die Konfiguration eines abgegrenzten Bereichs zusammen und ist entweder direkt in dieser Kollektion oder in der jeweiligen Modul-Kollektion dokumentiert. Die folgende Übersicht beschreibt pro Box den fachlichen Zweck, nennt die Sichtbarkeit je Produktlinie und verlinkt auf die passenden Detail-Artikel.

Account

Die Box Account bündelt die Self-Service-Verwaltung Ihres ZEP-Vertrags. Hier prüfen Administratoren das aktuelle Abonnement, sehen die Liste bisheriger Rechnungen und pflegen die Rechnungsdaten für künftige Abrechnungen. Anwendungsfall: Lizenz-Anpassung und kaufmännische Kontrolle des laufenden Vertrags.

Meine Firma

Die Box Meine Firma bündelt die zentralen Stammdaten Ihres Unternehmens: Allgemeine Einstellungen, Mail-Konfiguration, Unternehmensdaten, Bankverbindungen, Briefpapier-Vorlagen, Login- und Passwort-Richtlinien. Anwendungsfall: einmalige Grundeinrichtung der Instanz und gelegentliche Anpassung bei Firmen-Veränderungen.

Projekte

Die Box Projekte konfiguriert die projektbezogene Arbeit: Projekt-Workflow, Tätigkeiten, Projekt- und Vorgangsstatus, Mailvorlagen, Zusatzattribute. Anwendungsfall: einheitliche Projektabwicklung mit definierten Status-Übergängen und Mail-Kommunikation.

  • Verfügbar: in ZEP Track, ZEP Control, ZEP Operations und ZEP Business (in ZEP Clock nicht enthalten)

Kunden

Die Box Kunden regelt die Verwaltung Ihrer Kundenstammdaten: Voreinstellungen, Branchen, Kategorien, Ansprechpartner-Kategorien, Zusatzattribute. Anwendungsfall: strukturierte Kundenverwaltung mit unternehmensweit konsistenten Klassifikationen.

  • Verfügbar: in ZEP Track, ZEP Control, ZEP Operations und ZEP Business (in ZEP Clock nicht enthalten)

Lieferanten

Die Box Lieferanten regelt die Verwaltung Ihrer Lieferantenstammdaten: Einstellungen, Branchen, Kategorien, Zusatzattribute. Anwendungsfall: durchgängige Verwaltung der Beleg-Quellen aus Sicht der Buchhaltung und der Belegerfassung.

Mitarbeiter

Die Box Mitarbeiter definiert die systemweiten Mitarbeitenden-Defaults: Allgemeine Einstellungen, Anwesenheits-Optionen, Anzeigename intern und extern, Beschäftigungsende-Benachrichtigungen, Mailvorlagen, Kategorien und Zusatzattribute. Anwendungsfall: zentrale Vorbelegung der Werte beim Anlegen eines neuen Mitarbeitenden und Pflege der unternehmensweiten Klassifikationen.

Preise und Belege

Die Box Preise und Belege bündelt Basis-Preistabellen, Preisgruppen, Tagessatzanteile, Zahlungsarten, Steuersätze, Wechselkurse, Belegarten und Mailvorlagen für Belege. Anwendungsfall: Voraussetzung für Faktura, Reisekosten und die kaufmännische Auswertung.

Projektzeiten & Belege

Die Box Projektzeiten & Belege bündelt die Regeln rund um Zeiterfassung, Pausenregelung, Tätigkeitenliste, Mailvorlagen und Beleg-Mailboxen. In ZEP Clock erscheint die Box unter dem Titel Arbeitszeiten. Anwendungsfall: systemweite Vorgaben für die tägliche Zeit- und Belegerfassung.

Aufgaben

Die Box Aufgaben verwaltet die Aufgaben-Verwaltung mit Kanban-Board, Status und Prioritäten. Hier definieren Administratoren die unternehmensweiten Status-Spalten des Kanban-Boards und die verfügbaren Prioritäts-Stufen. Anwendungsfall: einheitliche Aufgaben-Bearbeitung über alle Teams hinweg.

Reisen

Die Box Reisen bündelt die Konfiguration rund um Reisekosten: Verpflegungsmehraufwendungen, Kosten-Einstellungen, Fahrzeuge und Orte. Anwendungsfall: gesetzeskonforme Reisekostenabrechnung mit unternehmensweit einheitlichen Sätzen.

Standorte und Abteilungen

Die Box Abteilungen (Teil des Bereichs Standorte & Abteilungen) bündelt die Abteilungsverwaltung und die zugehörigen Berechtigungen für Abteilungsleitungen. Anwendungsfall: dezentrale Organisationen mit eigenständigen Standorten und Abteilungs-Hierarchien.

Ressourcenplanung

Die Box Ressourcenplanung konfiguriert die Einplanungs-Workflows, Genehmigungsregeln und Mailvorlagen für die Ressourcenplanung. Anwendungsfall: strukturierte Kapazitäts-Planung mit definiertem Freigabe-Pfad über mehrere Projekte hinweg.

Überstunden und Fehlzeiten

Die Box Überstunden und Fehlzeiten bündelt die Konfiguration der Abwesenheits- und Überstundenverwaltung: Einstellungen, Fehlgründe, Feiertage, Mailvorlagen, interne Zeiten. Anwendungsfall: durchgängige Abwesenheits-Verwaltung mit gesetzeskonformen Feiertagsregeln.

Ticketsystem

Die Box Ticket-System bündelt Einstellungen, Benachrichtigungen, Mailvorlagen, Mailboxen, Kategorien und Schlagworte. Hier richten Sie zudem die automatische Umwandlung eingehender E-Mails in Tickets ein. Anwendungsfall: durchgängiger Support-Workflow von der Kundenanfrage bis zur Ticket-Lösung.

Angebote

Die Box Angebote konfiguriert die Angebotsverwaltung: Einstellungen, Textbausteine, Mailvorlagen, Berechtigungen, Kategorien sowie Schlagworte. Anwendungsfall: standardisierte Angebots-Erstellung mit konsistenten Texten und definiertem Freigabe-Prozess.

Abrechnung

Die Box Abrechnung konfiguriert die Rechnungsstellung: Einstellungen, Artikel, Zusatzfelder, Mahnstufen, Textbausteine, Mailvorlagen sowie Erlöskonten. Anwendungsfall: durchgängige Faktura von der Projektzeit bis zur Rechnung.

Export für Buchhaltung

Die Box Export für Buchhaltung konfiguriert den DATEV- und Buchhaltungs-Export: Einstellungen, Kostenstellen, Faktura-Export, Kosten-Export, Debitoren- und Kreditoren-Export. Anwendungsfall: monatliche Übergabe der ZEP-Daten an die externe Buchhaltung.

Dokumente

Die Box Dokumente bündelt die Konfiguration des Dokumentenmanagements: Einstellungen für Schlagwort-Pflege und Dokument-Sichtbarkeit sowie die Stammdaten für Dokumentstatus, Kategorien und Schlagworte. Anwendungsfall: strukturierte Ablage und Wiederfindbarkeit aller projekt- und kundenbezogenen Dokumente.

KI Funktionen

Die Box KI Funktionen bündelt die Einstellungen zu den KI-Funktionen von ZEP. Über den Eintrag ZEP Assistant legen Sie fest, ob der Assistent im Unternehmen zur Verfügung steht und ob er auf Abwesenheiten zugreifen darf. Die Beleganalyse ist ein eigener Eintrag mit eigenem Schalter und steuert, ob ZEP hochgeladene Belege automatisch ausliest. Anwendungsfall: Sie möchten die KI-Funktionen unternehmensweit ein- oder ausschalten oder ihren Zugriff auf sensible Bereiche eingrenzen.

  • Verfügbar: in ZEP Track, ZEP Control, ZEP Operations und ZEP Business

  • Detail-Artikel: ZEP Assistant

Schnittstellen

Die Box Schnittstellen aktiviert die zentralen technischen Anbindungen: SOAP-Schnittstelle, REST-Schnittstelle, Schnittstellen Marktplatz und DATEV. Anwendungsfall: Anbindung von Drittsystemen wie Lohnbuchhaltung, CRM oder Ticket-Tools.

System

Die Box System bündelt zentrale Administrator-Werkzeuge: Monatsabschluss, Geräteverwaltung, RFID-Chips, Urls sowie die Übersicht der geplanten Hintergrund-Tasks der Instanz. Anwendungsfall: monatliche Pflicht-Schritte und Überwachung des Systembetriebs.

  • Verfügbar: in allen Produktlinien (einzelne Untermenüpunkte abhängig vom Zusatzmodul)

Sonstiges

Die Box Sonstiges bündelt wiederverwendbare Quer-Einstellungen, die keinem fachlichen Modul direkt zugeordnet sind: Textbausteine für E-Mails, Änderungshistorie, Scheduler-Empfänger sowie Termin-Mailvorlagen. Anwendungsfall: konsistente Mail-Kommunikation und Compliance-Logging.

Bereiche aktivieren und deaktivieren

Bereiche, die Sie nicht nutzen, schalten Sie in der Administration einzeln ab. Die Kachel bleibt sichtbar, der Bereich selbst verschwindet aus dem Hauptmenü, aus den Reitern der Stammdaten, aus den Auswertungen und aus den Einstellungen. Für alle anderen verhält sich ZEP so, als wäre der Bereich nicht enthalten.

Hinweis: Die Schalter stehen in allen fünf Produktlinien zur Verfügung. Lizenzen aus der früheren Produktwelt, die noch modulweise gebucht sind, haben sie nicht.

Schalter in der Kachel

Jede schaltbare Kachel trägt oben rechts einen Kippschalter. Beim Abschalten fragt ZEP nach: Den Bereich "…" wirklich deaktivieren? Die Daten bleiben erhalten und stehen nach erneutem Aktivieren wieder zur Verfügung. Das Einschalten läuft ohne Rückfrage.

Wurde ein Bereich über den Schalter abgeschaltet, steht auf seiner Kachel die Zeile Deaktiviert am … von …. So ist nachvollziehbar, wer ihn wann stillgelegt hat. Bereiche, die beim Umstieg auf die neue Produktwelt bereits deaktiviert ankamen, tragen diese Zeile nicht. Jede Änderung geht zusätzlich ins Protokoll.

Abschaltbare Bereiche

Zehn Bereiche lassen sich einzeln schalten. Einen Schalter trägt dabei nur, was Ihre Produktlinie auch enthält — in ZEP Track sind das zwei Bereiche, in ZEP Business alle zehn. Die übrigen Kacheln der Administration bleiben immer vorhanden.

Bereich

Was entfällt beim Abschalten

Abrechnung

Rechnungen, Gutschriften und das Mahnwesen

Angebote

Angebote und Angebotsvorlagen

Planung

die Ressourcenplanung. Bei der bisherigen Planung heißt die Kachel Ressourcenplanung

Überstunden & Fehlzeiten

Fehlzeiten, Überstundenkonten und der Monatsabschluss

Abteilungen

Standorte, Abteilungen, Abteilungsleitungen und alles, was darauf aufbaut

Aufgaben

das Aufgabenmanagement mit Kanban-Ansicht und Checklisten

Dokumente

die Dokumentenverwaltung und der Reiter Dokumente in der Mitarbeiterakte

Export für Buchhaltung

der Export der Finanzbuchhaltung

Preise & Belege

Preistabellen, Preisgruppen, Tagessatzanteile, Zahlungsarten, Steuersätze, Wechselkurse und Belegarten

Reisen

Reisen, Reisekosten und Verpflegungsmehraufwendungen

Alle übrigen Bereiche sind fester Bestandteil von ZEP und haben keinen Schalter. Dazu gehören die Projektzeiterfassung, die Kunden- und Mitarbeiterverwaltung, die Auswertungen, die Genehmigungsabläufe, die mobilen Apps, der Lohnexport, das Ticketsystem und sämtliche Schnittstellen. Die KI-Funktionen haben eigene Schalter, beschrieben im Abschnitt KI Funktionen weiter oben.

Sucht jemand eine Funktion vergeblich, hilft die Reihenfolge in Produktlinien im Überblick: erst die Produktlinie, dann der Bereich, dann die Berechtigung.

Abhängigkeiten zwischen Bereichen

Abrechnung, Angebote und Export für Buchhaltung bauen auf Preise & Belege und Reisen auf. Daraus ergeben sich zwei Regeln:

  • Solange einer der drei oberen Bereiche aktiv ist, lässt sich Preise & Belege oder Reisen nicht abschalten. Der Schalter ist ausgegraut und nennt im Tooltip die Bereiche, die zuerst weichen müssen.

  • Umgekehrt lassen sich Abrechnung, Angebote und Export für Buchhaltung erst wieder einschalten, wenn Preise & Belege und Reisen aktiv sind.

Beispiel: Sie möchten die Reisekostenabrechnung stilllegen, rechnen aber weiter über ZEP ab. Schalten Sie zuerst Abrechnung, Angebote und Export für Buchhaltung ab, dann Reisen — oder lassen Sie Reisen aktiv und blenden die Reisefunktionen stattdessen über die Berechtigungen aus.

Verbleib der Daten

Ein abgeschalteter Bereich hört auf zu arbeiten, er löscht aber nichts. Erfasste Zeiten, Belege, Rechnungen und Stammdaten bleiben vollständig erhalten und erscheinen nach dem Wiedereinschalten unverändert. Auch Werte, die aus dem Bereich stammen, bleiben an ihren Datensätzen stehen und werden beim Speichern nicht überschrieben.

Berechtigung

Schalten dürfen Administratoren sowie Rollen, die beim Eintrag Administrationsbereich die Spalte Bearbeiten oder Vollzugriff gesetzt haben. Das Lesen der Administration reicht nicht aus. Wer sie nur lesen darf, sieht eine abgeschaltete Kachel gar nicht und bemerkt den stillgelegten Bereich nur daran, dass die zugehörigen Menüpunkte fehlen.

Die Prüfung greift nicht nur in der Oberfläche, sondern auch beim Schaltvorgang selbst. In der Praxis heißt das: Legen Sie das Umschalten in die Hand derselben Personen, die auch die übrigen Grundeinstellungen verantworten. Ein versehentlich abgeschalteter Bereich fällt sonst erst auf, wenn Mitarbeitende eine Funktion vermissen.

Vorsicht: Mit Überstunden & Fehlzeiten entfällt auch der Monatsabschluss, Zeiten lassen sich dann nicht mehr monatsweise sperren. Mit Abteilungen entfallen die Abteilungsleitungen samt ihrer Rechte, der Nummernkreis gilt wieder global und das Briefpapier kommt aus Meine Firma. Die Einstellungen zu Mail-Empfängern verlieren die hinterlegten Abteilungsleitungen, sobald sie das nächste Mal gespeichert werden, und müssen nach dem Wiedereinschalten neu gepflegt werden.

Empfohlene Reihenfolge bei der Einrichtung

Bei der Grundeinrichtung einer ZEP-Instanz empfiehlt sich eine thematische Reihenfolge — von den grundlegenden Stammdaten zu den abhängigen Workflows:

  1. Account und Meine Firma — Rechnungsdaten, Unternehmensdaten, Mail-Konfiguration, Briefpapier.

  2. Mitarbeiter und Standorte und Abteilungen — Mitarbeitenden-Defaults, Arbeitszeit, Abteilungs-Struktur.

  3. Preise und Belege — Steuersätze, Zahlungsarten, Belegarten als Voraussetzung für Faktura und Reisen.

  4. Kunden und Lieferanten — Geschäftspartnerstammdaten, Kategorien, Branchen.

  5. Projekte und Aufgaben — Projekt-Workflow, Tätigkeiten, Status, Zusatzattribute.

  6. Projektzeiten und Belege — Zeiterfassungs-Regeln, Pausenregelung, Beleg-Mailboxen.

  7. Reisen, Ressourcenplanung, Überstunden und Fehlzeiten — zeitbezogene Spezialmodule.

  8. Ticketsystem, Dokumente und Schnittstellen — Kundenservice, Dokumenten-Management, externe Anbindungen.

  9. Angebote, Abrechnung und Export für Buchhaltung — kaufmännische Workflows und Buchhaltungs-Übergabe.

  10. System und Sonstiges — periodische Tasks, Audit-Logging, systemweite Werkzeuge.

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