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Mitarbeiterdaten

Alle Felder im Mitarbeiterdatensatz im Überblick — von Allgemein und Einstellungen bis Bankverbindung und Gutschriftseinstellungen — mit Hinweis, wo jeder Wert in ZEP wirkt.

Verfasst von Gideon Weller

Im Mitarbeiter-Dialog pflegen Sie alle Stammdaten des Mitarbeitenden, vom Benutzernamen über die Rolle und Sprache bis zur Bankverbindung. Dieser Artikel führt Sie durch alle sechs Bereiche und erklärt pro Feld, wo dieser Wert anschließend in ZEP wirkt.

Hinweis: Die Mitarbeiterdaten sind in ZEP Clock, ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar. Welche einzelnen Bereiche und Felder im Detail angezeigt werden, hängt von Produktlinie, Anstellungsart und gebuchten Modulen ab und wird im jeweiligen Abschnitt gekennzeichnet.

Sie öffnen die Mitarbeiterdaten über Mitarbeiter im Hauptmenü und einen Klick auf den jeweiligen Mitarbeitenden. Den vollständigen Lifecycle vom Anlegen bis zum Löschen beschreibt der Artikel Mitarbeiter anlegen, bearbeiten und löschen.

Allgemein

Unter Allgemein hinterlegen Sie die zentralen Stammdaten. Diese Felder erscheinen in der Mitarbeiterliste, in Auswertungen, in Belegen und in Schnittstellenexports. Sie sind also die Visitenkarte des Mitarbeitenden im gesamten ZEP-Universum.

Profilbild

Das Profilbild erscheint in der Mitarbeiterliste als Avatar, in der Detailansicht und in Auswertungsübersichten. Beim Hochladen skaliert ZEP automatisch auf 120 × 120 Pixel. Akzeptierte Formate sind PNG, JPG, JPEG, GIF und BMP.

Tipp: Verwenden Sie ein klares, quadratisches Portrait ab 200 × 200 Pixel im Original, damit beim Skalieren nichts verwischt. Ohne Profilbild zeigt ZEP einen neutralen Platzhalter.

Benutzername

Der Benutzername ist die eindeutige Anmeldekennung und Pflichtfeld. Er erscheint in jeder Buchung, jedem Audit-Log-Eintrag, jedem Export und in den API-Schnittstellen. Erlaubt sind bis zu 32 Zeichen aus Buchstaben, Ziffern, Bindestrich, Unterstrich und Punkt. Umlaute, Sonderzeichen und Leerzeichen sind nicht erlaubt.

Bewährte Schreibweisen in ZEP:

  • vorname.nachname — klar lesbar und in Listen sofort eindeutig

  • v.nachname — kürzer für lange Namen oder Doppelnamen

  • vorname.n — wenn der Nachname häufig vorkommt oder lange Personalnummer-Zusätze nötig sind

Halten Sie die Konvention unternehmensweit einheitlich, damit Auswertungen und Exports lesbar bleiben.

Nach dem Speichern ist das Feld schreibgeschützt, weil der Benutzername als technische Kennung in allen abhängigen Datensätzen referenziert wird.

Hinweis: Administratoren können den Benutzernamen über einen Sonderworkflow direkt am Feld ändern. Hinter dem Benutzername-Feld erscheint dafür ein Bearbeitungs-Icon, hinter dem die Maske Benutzername ändern liegt. Nach der Bestätigung der neuen Kennung aktualisiert ZEP alle abhängigen Datensätze automatisch.

Personalnummer

Die Personalnummer ist die offizielle Kennung des Mitarbeitenden in ZEP. Sie erscheint in der Mitarbeiterliste, in Auswertungen, in Belegen und in Buchhaltungsexports und dient der internen Zuordnung über alle Module hinweg. ZEP warnt beim Speichern, wenn die Nummer bereits vergeben ist; eindeutige Vergabe ist Pflicht.

Zusätzlich nutzen Schnittstellen die Personalnummer als Matching-Kriterium beim Sync. DATEV liest sie als Personalnummer im Lohnexport, Personio und HR WORKS gleichen Mitarbeitende darüber ab. Über die Einstellung Kreditorennummer aus Personalnummer bilden in der Administration kann die Personalnummer zusätzlich als Kreditorennummer dienen; sonst wird die Kreditorennummer separat erfasst.

Kurzzeichen

Das Kurzzeichen, typischerweise Initialen oder ein zwei- bis vierstelliges Kürzel, wird in der Mitarbeiterliste, in der Vorgangsverwaltung und in dichten Auswertungstabellen als platzsparende Kurzreferenz angezeigt. Optional, aber empfehlenswert bei längeren Mitarbeitendennamen.

Anrede, Titel, Vor- und Nachname

Vorname (maximal 32 Zeichen) und Nachname (maximal 64 Zeichen) sind Pflichtfelder. Die Anrede (Herr, Frau, Divers, Firma) wird in formellen E-Mails, in Briefen aus dem Briefpapier-Modul und in der Auto-Mail beim Versand der Zugangsdaten verwendet. Der Titel (Dr., Prof.) erscheint zusätzlich auf Schriftstücken.

Geburtsdatum

Das Geburtsdatum ist optional und in der regulären Mitarbeiterliste nicht sichtbar. Es wird vom Dashboard-Widget Geburtstage ausgelesen. Bei aktiviertem Widget sehen Sie dort die nächsten anstehenden Geburtstage im Team, was sich für kleine Aufmerksamkeiten ohne separates HR-Tool eignet.

Tipp: Erfassen Sie das Geburtsdatum nur mit Zustimmung der Mitarbeitenden (DSGVO). Wenn die Geburtstags-Funktion im Team gewünscht ist, kommunizieren Sie den Zweck transparent.

Sprache

Die Sprache bestimmt die ZEP-Oberfläche dieses Mitarbeitenden, das Datumsformat und die Sprache automatischer Mails. ZEP unterstützt folgende Sprachen:

  • Deutsch — Standard, Österreich, Schweiz

  • Englisch — Standard, britisch, US-amerikanisch, mit europäischem oder deutschem Datumsformat

  • Französisch — Standard, Schweiz, deutsches Format

  • Spanisch

Weitere Sprachen sind auf Anfrage verfügbar — bitte eröffnen Sie ein Ticket beim ZEP-Support. Wenn keine Sprache gesetzt ist, gilt die unternehmensweite Standardsprache.

Beispiel: Wählen Sie Englisch mit deutschem Format für englischsprachige Mitarbeitende in deutschen Teams. Die Oberfläche ist dann auf Englisch, das Datum wird aber als 24.06.2026 angezeigt (statt 06/24/2026).

Abteilung

Die Abteilung steuert zwei zentrale Mechanismen: erstens die Sichtbarkeit, weil Abteilungsleitende nur ihre eigene Abteilung sehen, und zweitens die Zuordnung in Kostenstellen-Auswertungen. Bei Wechsel der Abteilung wird die Zuordnung sofort wirksam, die alte Zuordnung wird überschrieben.

Hinweis: Das Feld Abteilung ist nur mit dem Modul Standorte und Abteilungen verfügbar.

Rechte

Im Feld Rechte wählen Sie die Rolle des Mitarbeitenden — sie steuert, welche Daten er sieht und welche Aktionen er ausführen darf. Fünf Standardrollen stehen zur Verfügung, von Administrator (Vollzugriff) über Controller, Projektcontroller und User mit Zusatzrechten bis User (Selbstverwaltung). Die vollständige Rechte-Matrix mit Geltungsbereich und Aufgaben pro Rolle finden Sie weiter unten im Abschnitt Mitarbeiterrollen.

Standard-Preisgruppe

Die Standard-Preisgruppe greift, wenn der Mitarbeitende Zeiten auf ein Projekt bucht, das keine eigene Preisgruppe vorgibt. Damit lassen sich verschiedene Tarife abbilden, etwa Junior-, Senior- oder Freelancer-Sätze. Das Projekt kann mit einer eigenen Preisgruppe diese Standardvorgabe überschreiben.

Hinweis: Die Standard-Preisgruppe ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Kategorien

Kategorien sind eine zusätzliche Gruppierungs-Dimension neben der Abteilung. Typische Beispiele sind Entwicklung, Vertrieb, Support oder funktionale Tags wie Werkstudent oder Senior. Mehrfachauswahl möglich, maximal fünf Kategorien pro Mitarbeitendem. Die verfügbaren Kategorien pflegen Sie in der Administration; sie werden in Auswertungsfiltern verwendet, ohne dass die Abteilungs-Struktur geändert werden muss.

Bemerkung

Freitext für interne Notizen, die in keinem anderen Feld unterzubringen sind, beispielsweise Hinweise zur Erreichbarkeit, Sondervereinbarungen oder Onboarding-Status. Die Bemerkung wird in Auswertungen nicht angezeigt.

Mitarbeiterrollen

Jede Person in ZEP erhält eine Rolle. Sie entscheidet, welche Daten der Mitarbeitende sieht, welche Funktionen er nutzen darf und ob er eigene oder fremde Einträge bearbeiten darf. Die Rolle wird beim Anlegen vergeben und kann nachträglich im Tab Allgemein der Mitarbeiterdaten geändert werden. ZEP unterscheidet dabei zwischen Standardrollen, die direkt im Feld Rechte ausgewählt werden, und Zusatzberechtigungen, die über andere Datenbeziehungen vergeben werden.

Standardrollen

Folgende fünf Standardrollen stehen in ZEP zur Verfügung. Die Reihenfolge spiegelt die Rechte-Hierarchie von hoch (Vollzugriff) nach niedrig (Selbstverwaltung) wider:

Eine Person kann sich selbst keine Rolle entziehen, mit der sie sich aussperren würde. Die Rolle Projektcontroller ist nur in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, in ZEP Clock nicht. Welche Rolle in Ihrem System auswählbar ist, sehen Sie direkt im Feld Rechte der Mitarbeiterdaten.

User

Die Basisrolle für Mitarbeitende, die ihre eigenen Daten in ZEP pflegen. Eine Person mit dieser Rolle erfasst und korrigiert ihre Projektzeiten, Anwesenheiten und Belege im erlaubten Erfassungszeitraum, sieht Auswertungen über die selbst erfassten Daten und pflegt das eigene Profil. Fremde Mitarbeiterdaten und projektübergreifende Auswertungen sind nicht zugänglich.

User mit Zusatzrechten

Baut auf User auf und ergänzt projekt- und kundenbezogene Sichten für Team-Mitglieder mit Mit-Verantwortung. Zusätzlich zu den User-Rechten:

  • Informationen zu den eigenen Kunden einsehen.

  • Erweiterte Self-Service-Funktionen mit dem Modul Abwesenheiten und Überstunden — eigene Salden, Fehlzeiten-Anträge und Genehmigungs-Workflows.

  • Erweiterte Rechte als Projektleitung (siehe Abschnitt Zusatzberechtigungen weiter unten).

Hinweis: In ZEP Clock greift die Rolle vor allem im Zusammenspiel mit dem Modul Abwesenheiten und Überstunden. Projekt- und Kundensichten existieren in ZEP Clock nicht.

Projektcontroller

Erweitert User mit Zusatzrechten um eine projektübergreifende Sicht für Personen mit Steuerungs-Funktion, ohne Mitarbeiterdaten freizugeben. Zusätzlich:

  • Alle Projekte und Vorgänge sehen, ohne dem Projekt zugeordnet zu sein.

  • Alle Projektauswertungen inkl. Projektumsatz, Planzahlen, Budget und Ressourcenplanung.

  • Keine Ertragsauswertungen mit internen Kosten.

  • Mit dem Modul Rechnungsstellung den Gesamtstatus Faktura ohne interne Kosten.

  • Alle Angebote und Vorlagen lesend (Bearbeiten nur als Angebots-Bearbeiter).

  • Alle Tickets, Preise und Projekt-Dokumente im Dokumentenmanagement.

  • Globale Suche über Projekte und Kunden — Mitarbeitende sind nicht enthalten.

Hinweis: Die Rolle Projektcontroller ist nur in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, in ZEP Clock nicht.

Controller

Erweitert Projektcontroller um die lesende Sicht auf Mitarbeitende und Kunden. Zusätzlich:

  • Alle Mitarbeiter- und Projektauswertungen über die gesamte Belegschaft.

  • Leseberechtigung auf alle Projekte (Deckblatt) sowie auf die Mitarbeiter- und Kundenverwaltung (Deckblatt).

  • Format anpassen und Zahlungsdokumentationen erstellen.

  • Zugriff auf Ertragsauswertungen mit internen Kosten.

Administrator

Vollzugriff auf alle Funktionen und Daten. Zusätzlich zu allen darunter liegenden Rollen verwaltet eine Person mit dieser Rolle die Basisdaten (Stammdaten, Lizenzen, Konfiguration), korrigiert erfasste Zeiten und Belege aller Mitarbeitenden, nutzt die zentrale Erfassung und steuert die Projektplanung sowie die Mitarbeiter-, Kunden- und Projektverwaltung in voller Tiefe.

Zusatzberechtigungen

Über die Standardrolle hinaus kennt ZEP weitere Berechtigungen, die nicht im Feld Rechte gesetzt werden, sondern über die jeweilige Datenbeziehung — etwa die Zuordnung an einer Abteilung, einem Kunden oder einem Projekt. Eine Person kann zusätzlich zu ihrer Standardrolle eine oder mehrere dieser Zusatzberechtigungen haben.

Abteilungsleiter

Abteilungsleiter werden in der Administration an der jeweiligen Abteilung als Leitung hinterlegt. Sie verwalten die Mitarbeitenden ihrer Abteilung — Stammdaten, Beschäftigungszeiträume, Rollen (außer Administrator) und Auswertungen — und genehmigen Abwesenheiten und Reisen.

Hinweis: Die Zusatzberechtigung Abteilungsleiter ist nur mit dem Modul Standorte und Abteilungen verfügbar.

Kundenverantwortliche

Kundenverantwortliche werden am einzelnen Kundendatensatz hinterlegt. Sie sehen alle Daten und Auswertungen ihrer Kunden, erscheinen in Account-Sichten und können in Auswertungen als Filter verwendet werden.

Hinweis: Die Zusatzberechtigung Kundenverantwortlicher ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Projektleiter mit Budgetverantwortung

Projektleiter mit Budgetverantwortung werden am einzelnen Projekt unter den Projektmitarbeitenden mit der entsprechenden Funktion hinterlegt. Sie steuern Projektplanung, Budget und Abrechnung des Projekts, sehen und geben Projektzeiten des Teams frei, verantworten Angebots- und Rechnungsfreigaben und sehen die internen Kosten ihres Projekts.

Welche Rechte die Projektleitung im Detail erhält, hängt zusätzlich von der Standardrolle der Person ab:

  • Mit Standardrolle User: projektbezogene Auswertungen ohne Ertragsdaten.

  • Mit Standardrolle User mit Zusatzrechten: zusätzlich Projektplanung, Angebots-Sicht und Rechnungsstellungs-Berechtigungen.

Hinweis: Die Zusatzberechtigung Projektleiter mit Budgetverantwortung ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Projektleiter ohne Budgetverantwortung

Projektleiter ohne Budgetverantwortung werden am einzelnen Projekt unter den Projektmitarbeitenden mit der entsprechenden Funktion hinterlegt. Sie führen das Team fachlich, sehen und geben Projektzeiten frei, haben aber keinen Zugriff auf Budget, interne Kosten oder Angebots- und Rechnungsfreigaben — diese verantwortet die Projektleitung mit Budgetverantwortung.

Auch hier wirkt die Standardrolle zusätzlich:

  • Mit Standardrolle User: Zugriff auf projektbezogene Auswertungen ohne Ertragsdaten.

  • Mit Standardrolle User mit Zusatzrechten: zusätzlich Projektplanung und erweiterte Kunden-Sichten.

Hinweis: Die Zusatzberechtigung Projektleiter ohne Budgetverantwortung ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Einstellungen

Unter Einstellungen hinterlegen Sie die Anstellung, das Zeiterfassungs-Verhalten und die Verknüpfungen zu externen Systemen. Die Sichtbarkeit vieler Felder hängt von der gewählten Anstellungsart, der Produktlinie oder den gebuchten Modulen ab.

Anstellung

Das Feld Anstellung erscheint, wenn unter Administration > Mitarbeiter > Einstellungen die Option Freie Mitarbeiter und Gutschriften aktivieren gesetzt ist. Drei Optionen stehen zur Verfügung. Fest angestellt ist der Standardfall ohne Zusatzfelder. Freelancer blendet zusätzlich ein Feld für die USt-ID ein. Freelancer mit Gutschrift aktiviert zusätzlich den Bereich Gutschriftseinstellungen für die automatische Gutschriftserstellung.

Hinweis: Die Anstellungsfunktion gehört zum Standard-Funktionsumfang von ZEP Compact und ZEP Professional. In ZEP Clock ist sie nicht verfügbar, und ohne die Admin-Einstellung wird jeder Mitarbeitende als festangestellt geführt.

Kostenabrechnung anzeigen

Diese Einstellung entscheidet, ob der Mitarbeitende seine eigene Kostenabrechnung oder Gutschrift im Self-Service sehen darf, etwa um Stundenstand und abgerechnete Beträge selbst zu prüfen. Standardmäßig aktiv, kann pro Mitarbeitendem deaktiviert werden.

Hinweis: Die Kostenabrechnung selbst gehört zu den Modulen Umsätze und Kosten und Reisekostenabrechnung. Diese Sichtbarkeitseinstellung ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Kreditorennummer

Optionale Buchhaltungskennung, wenn die Personalnummer nicht als Kreditorennummer dienen soll. Wird beim DATEV-Export oder beim Export für andere Buchhaltungssysteme verwendet. Ob das Feld angezeigt wird, hängt von der Einstellung Kreditorennummer aus Personalnummer bilden in der Administration ab.

Hinweis: Das Feld Kreditorennummer steht nur in ZEP Professional zur Verfügung. In ZEP Clock und ZEP Compact erscheint es nicht — der DATEV-Export verwendet dort die Personalnummer als Kreditorennummer.

Anwesenheitserfassung

Hier steuern Sie, ob der Mitarbeitende Anwesenheitszeiten stempelt und ob sie in Auswertungen berücksichtigt werden. Zusätzlich kann ein PIN-Code hinterlegt werden, wenn der Mitarbeitende beim Web-Stempeln eine Bestätigungs-PIN nutzen soll. Sinnvoll an geteilten Stempelterminals als zusätzlicher Identitätscheck.

Hinweis: In ZEP Clock ist Anwesenheitserfassung Kernfunktion und immer verfügbar. In ZEP Compact und ZEP Professional erscheinen die Felder, sobald in der Administration die Anwesenheitserfassung aktiviert wurde.

Manuelle Zeiterfassung deaktivieren

Mit dieser Einstellung erzwingen Sie, dass der Mitarbeitende seine Zeiten ausschließlich über die ZEP Clock App stempelt; manuelle Web-Einträge sind dann gesperrt. Drei Werte stehen zur Verfügung: globale Einstellung, Ja (manuelle Erfassung deaktiviert), Nein (manuelle Erfassung erlaubt). Sinnvoll im Außendienst, wo manuelle Korrekturen vermieden werden sollen.

Hinweis: Diese Einstellung bezieht sich ausdrücklich auf die ZEP Clock App (die Stempel-App), nicht auf die ZEP App (die App für Projektzeiten, Belege und Fehlzeiten). Verfügbar in ZEP Clock sowie in ZEP Compact und ZEP Professional mit aktiver Anwesenheitserfassung.

ZEP Clock App und Standortübermittlung

Pro Mitarbeitendem aktivieren Sie die Nutzung der ZEP Clock App für das Stempeln und legen fest, ob bei jeder Stempelung der Standort übermittelt werden soll. Der Standort wird für Compliance- und Nachweiszwecke gespeichert, etwa bei Außendienstmitarbeitenden. Beide Einstellungen kennen drei Werte: globale Einstellung, Ja, Nein.

Hinweis: Die Einstellungen betreffen ausschließlich die ZEP Clock App (Stempel-App), nicht die ZEP App für Projektzeiten und Belege. Sie sind in ZEP Clock standardmäßig verfügbar und erscheinen in ZEP Compact und ZEP Professional mit aktiver Anwesenheitserfassung.

RFID-Chip

Die Chip-Verwaltung erfolgt zentral in der Administration unter System > RFID. Im Mitarbeiterdatensatz wird der bereits zugewiesene Chip nur angezeigt und kann entfernt werden; die Zuweisung selbst erfolgt nicht hier.

Hinweis: Die RFID-Chip-Zuordnung erscheint nur, wenn ZEP Terminal aktiv ist. ZEP Terminal ist die Hardware-Stempeluhr von ZEP; sie wird über den ZEP-Vertrieb bestellt und vom ZEP-Team im Hintergrund freigeschaltet. Weitere Informationen finden Sie in der Kollektion ZEP Terminal.

Verpflegungsmehraufwendungen

Verpflegungsmehraufwendungen aktivieren die Abgeltung von Mehrkosten bei Dienstreisen. Ist das Reisekostenmodul auf die österreichische Berechnungslogik konfiguriert, wählen Sie zusätzlich zwischen Kalendertagregel (pauschal pro Kalendertag) und 24-Stunden-Regel (Berechnung nach tatsächlicher Reisedauer). Welche Variante steuerlich passt, klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater.

Die ausführliche Beschreibung der Berechnungsverfahren und der Konfiguration in der Administration finden Sie im Artikel Mitarbeitereinstellungen – Reisekostenabrechnung.

Hinweis: Verpflegungsmehraufwendungen erscheinen, wenn die Reisekostenabrechnung aktiv ist. In ZEP Professional ist die Reisekostenabrechnung im Standardumfang enthalten, in ZEP Compact und ZEP Clock kommt sie über das Zusatzmodul Reisekostenabrechnung hinzu.

Schnittstellen-IDs

Für jede aktive Lohn- oder HR-Schnittstelle erscheint ein eigenes ID-Feld am Mitarbeitenden. Die ID ist Pflicht für die Synchronisation und ordnet den ZEP-Mitarbeitenden dem entsprechenden Datensatz im Drittsystem zu. Fehlt sie, wird der Mitarbeitende beim Sync übersprungen.

Freigabedatum der erfassten Daten

Das Freigabedatum markiert den Stichtag, bis zu dem der Mitarbeitende seine Zeiten und Belege freigegeben hat. Nach diesem Datum können Vorgesetzte die Daten einsehen und übernehmen — ein typischer Workflow für den Monatsabschluss.

Mitarbeitende tragen das Freigabedatum selbst in der Projektzeit-Eingabemaske ein. In der KW-Zeile oberhalb der Tagesspalten erscheint dort das zuletzt gesetzte „Freigegeben bis"-Datum, das per Klick aktualisiert wird. Nach dem Eintragen sind Projektzeiten, Belege und Fehlzeiten bis einschließlich des Freigabedatums für den Mitarbeitenden gesperrt — und er kann das Datum selbst nicht mehr zurücknehmen. Nur Administratoren (und mit dem Modul Standorte und Abteilungen Abteilungsleiter für die Mitarbeitenden ihrer Abteilung) können das Freigabedatum nachträglich ändern oder auf „kein Eintrag" zurücksetzen.

Das gesetzte Freigabedatum ist an mehreren Stellen sichtbar:

  • Projektleitende sehen in ihrem Projekt unter Projektmitarbeiter pro Mitarbeitendem ein Schloss-Symbol. Es ist blau, wenn die Freigabe innerhalb des Auswertungszeitraums liegt, sonst grau. Per Mouseover wird das exakte Datum angezeigt.

  • Administratoren sehen das Freigabedatum in der Mitarbeiterübersicht und im Tab Allgemein der Mitarbeiterdaten. Mit dem Modul Abwesenheiten und Überstunden erscheint zusätzlich unter Administration > System > Monatsabschluss ein Freigabe-Symbol neben dem Sperre-Symbol.

  • Abteilungsleitende (mit Modul Standorte und Abteilungen) sehen und bearbeiten das Freigabedatum unter Abteilungen > [Abteilung] > Allgemein > Mitarbeiter.

Rückwärtige Erfassung

Mit der rückwärtigen Erfassung erlauben Sie dem Mitarbeitenden, Projektzeiten oder Belege rückwirkend einzutragen, auch wenn die globale Erfassungs-Sperre bereits greift. Pro Datentyp (Projektzeit, Belege) geben Sie eine Anzahl Tage an; typische Werte sind 7, 14 oder 30 Tage je nach Branche und internem Workflow.

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Optional setzen Sie ein Gültig-bis-Datum. Nach diesem Datum ist die rückwärtige Erfassung wieder gesperrt; sinnvoll als zeitlich begrenztes Sonderrecht, etwa bei einem Nachzieh-Lauf zum Monatsabschluss.

Hinweis: Die rückwärtige Belegerfassung erscheint nur mit dem Modul Umsätze und Kosten.

Kostenstelle und Kostenträger

Kostenstelle und Kostenträger werden in Buchhaltungs- und Fakturaexports verwendet; zentral der DATEV-Export liest beide Werte aus. Die Kostenstelle wählen Sie aus den Stammdaten, der Kostenträger wird als Freitext oder als Nummer erfasst, abhängig von Ihrer DATEV-Konfiguration.

Hinweis: Die Felder Kostenstelle und Kostenträger erscheinen nur mit dem Modul Umsätze und Kosten und wenn in der Administration zusätzlich Kostenstelle je Mitarbeiter oder Kostenträger je Mitarbeiter aktiviert ist. Sonst werden die Werte projekt- oder abteilungsbasiert hergeleitet.

Projektzeit-Import und Arbeitszeiten-Import

Mit aktivem Import-Recht darf der Mitarbeitende eigene Zeiten per Excel-Datei in ZEP einspielen, ergänzend zur manuellen Erfassung. Sinnvoll, wenn Zeiten zunächst in einem anderen Werkzeug erfasst und dann gesammelt in ZEP übernommen werden sollen.

In ZEP Compact und ZEP Professional heißt das Feld Projektzeit-Import: importiert werden Projektzeit-Buchungen mit Projekt, Tätigkeit, Datum, Dauer und Bemerkung. In ZEP Clock trägt das Feld den Namen Arbeitszeiten-Import: importiert werden hier reine Arbeitszeit-Buchungen mit Datum, Start- und Endzeit. Die zugrundeliegende Excel-Import-Funktion ist identisch — die Spalten der Vorlage richten sich nach der Produktlinie.

Hinweis: Die Excel-Vorlage und eine Erläuterung zur Spaltenstruktur finden Sie direkt im Import-Dialog im Hauptmenü Auswertungen unter Projektzeit-Import bzw. Arbeitszeiten-Import.

Standard-ZEP-Login sperren

Erscheint nur, wenn in der Administration ein alternatives Login-Verfahren (SSO, OAuth) konfiguriert ist. Mit aktivem Schalter meldet sich der Mitarbeitende ausschließlich über das alternative Verfahren an; das klassische ZEP-Login mit Benutzername und Passwort ist gesperrt. Empfehlenswert bei zentral verwalteten Identitäten, um die Authentisierungspolitik konsistent zu halten.

Überstunden und Urlaub

Hinweis: Dieser Bereich erscheint nur mit dem Modul Abwesenheiten und Überstunden. Detail-Einstellungen wie Urlaubsanspruch pro Beschäftigungszeitraum, Zeitzuschläge und Saldenführung sind im Help-Center-Bereich des Moduls dokumentiert.

Überstunden anzeigen

Diese Einstellung steuert, ob der Mitarbeitende seinen Überstundensaldo und optional die Zeitzuschläge in seinen Auswertungen sieht. Bei Deaktivierung sind die Salden für den Mitarbeitenden ausgeblendet, bleiben für Administratoren aber sichtbar. Konkret betroffen sind das persönliche Dashboard (Widget Überstunden- und Urlaubsanspruch), die persönlichen Auswertungen unter Auswertungen > Mitarbeiter sowie der Saldo, der dem Mitarbeitenden auf seiner eigenen Detailseite angezeigt wird. Sinnvoll, wenn Salden in Mitarbeitergesprächen abgestimmt werden sollen.

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Kontakt

Im Bereich Kontakt erfassen Sie die private und geschäftliche Erreichbarkeit. Alle Felder sind grundsätzlich optional. Eine Ausnahme: wenn beim Anlegen die Option Zugangsdaten per E-Mail versenden gewählt ist, ist die E-Mail-Adresse Pflicht, damit der Mitarbeitende den Setup-Link erhält.

Adresse

Straße (maximal 64 Zeichen), PLZ (maximal 10), Ort (maximal 64) und Land (maximal 64) bilden die Postadresse. Sie wird intern verwendet, in Briefen aus dem Briefpapier-Modul, in Gutschriften für Freelancer und in der DATEV-Lohnabrechnung als Mitarbeiter-Adresse.

E-Mail und Single Sign-On

Die E-Mail-Adresse ist Pflicht beim Versand der Zugangsdaten und sollte unternehmensweit eindeutig pro Mitarbeitendem sein. Doppelte E-Mail-Adressen führen zu Synchronisationsproblemen mit Personio und anderen Schnittstellen, weil diese Systeme Mitarbeitende oft über die E-Mail-Adresse matchen.

Bei aktivem SSO-Login (etwa Microsoft Entra ID oder Google Workspace) erfassen Sie zusätzlich die OAuth-ID, typischerweise die E-Mail-Adresse aus dem Identity-Provider. Damit wird der ZEP-Account beim SSO-Login dem Identity-Provider-Account zugeordnet.

Telefonnummern

Vier Felder stehen zur Verfügung: Telefon Firma, Telefon Privat, Handy und Fax, alle mit bis zu 32 Zeichen. Werden ausschließlich intern verwendet, beispielsweise für interne Verzeichnisse oder Notfall-Kontaktwege.

Bankverbindung

Die Bankverbindung wird von mehreren Modulen gelesen: vom Reisekostenmodul für die Erstattung von Reisekosten, vom DATEV-Export für die Lohnüberweisung und vom Gutschriftsmodul für Freelancer-Auszahlungen. Bei aktiven Erstattungs- oder Gutschrifts-Workflows ist die Bankverbindung deshalb Pflicht; ohne diese Funktionen bleibt der Bereich rein optional.

Folgende Felder stehen zur Verfügung: Bankname (maximal 64 Zeichen), Kontonummer (maximal 32), BLZ (maximal 32), IBAN mit Format-Prüfung und BIC (maximal 11). IBAN und BIC sind die bevorzugten Felder für SEPA-Zahlungen; Kontonummer und BLZ bleiben für ältere Bankenintegrationen erhalten.

Gutschriftseinstellungen

Dieser Bereich erscheint nur, wenn unter Einstellungen die Anstellung auf Freelancer mit Gutschrift gesetzt ist. Damit Sie diese Anstellung überhaupt wählen können, muss in der Administration unter Mitarbeiter-Einstellungen die Option Freie Mitarbeiter und Gutschriften aktivieren gesetzt sein.

Hinweis: Gutschriftseinstellungen sind in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Währung und Steuersatz

Die Währung wählen Sie aus den in ZEP verfügbaren Währungen; vorgeschlagen ist die Währung der Abteilung oder die Basiswährung. Der Steuersatz aus den Stammdaten wird auf die Gutschriftspositionen angewendet, typischerweise 19 % für deutsche Freelancer oder 0 % für Kleinunternehmerregelung. Über die Option Belege mit Steuersatz abrechnen entscheiden Sie, ob auch ausgelegte Belege in die Gutschrift einfließen.

Gutschriftsadresse

Eigenständige Anschrift für die Gutschrift, falls sie sich vom Mitarbeiter-Kontakt unterscheidet, beispielsweise wenn der Freelancer über eine GmbH oder ein Einzelunternehmen abrechnet. Zur Verfügung stehen Firmenname, drei Adresszeilen, PLZ, Ort und Land.

Texte oben und unten

Zwei WYSIWYG-Editoren erlauben individuelle Header- und Footer-Texte auf der Gutschrift. Oben typischerweise Empfänger-Anrede oder Leistungsbezug, unten Zahlungshinweise oder rechtliche Pflichtangaben wie der Kleinunternehmerhinweis nach § 19 UStG. Platzhalter aus den Briefpapiervariablen sind verwendbar.

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