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Mitarbeiteradministration

Alle Bereiche und Aktivitäten auf der Mitarbeiter-Detailseite — Beschäftigungszeiträume, Regelarbeitszeit, Zuordnungen, operative Datenpflege, Anwesenheit und sicherheitsrelevante Aktionen.

Verfasst von Gideon Weller

Direkt am Mitarbeiterdatensatz finden Sie ein eigenes Untermenü mit allen Sub-Bereichen, die über die reinen Stammdaten hinausgehen. Hier verwalten Sie Beschäftigungszeiträume, Regelarbeitszeit, interne Stundensätze, Dokumente sowie alle direkt am Mitarbeitenden erfassten Daten — von Projektzeiten und Belegen bis zu Kalender, Angeboten und Tickets. Auch sicherheitsrelevante Aktionen wie Pseudonymisieren und Löschen sind hier verortet.

Hinweis: Welche Sub-Bereiche im Untermenü erscheinen, hängt von Ihrer Produktlinie, der Rolle des angemeldeten Anwenders und den gebuchten Modulen ab. Sie öffnen den Bereich über Mitarbeiter im Hauptmenü, einen Klick auf den Mitarbeitenden und das seitliche Untermenü auf der Detailseite.

Allgemein

In der Gruppe Allgemein liegen die Bereiche, die unabhängig von einem bestimmten Modul für jeden Mitarbeitenden gepflegt werden:

Daten

Der zentrale Stammdaten-Dialog mit den Tabs Allgemein, Einstellungen, Überstunden und Urlaub, Kontakt und Bankverbindung. Die vollständige Feld-Referenz beschreibt der Artikel Mitarbeiterdaten.

Beschäftigungszeiträume

Im Bereich Beschäftigungszeiträume verwalten Sie alle Anstellungs- und Austrittsdaten des Mitarbeitenden. Ein offener Beschäftigungszeitraum mit Anfangsdatum ohne Endedatum bedeutet, dass die Person aktuell beschäftigt ist; ein Endedatum schließt das Beschäftigungsverhältnis. Pro Person können mehrere Beschäftigungszeiträume hintereinander liegen, etwa bei Wiedereinstieg nach Elternzeit, befristeten Verträgen oder Sabbatical.

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In der Tabelle der Beschäftigungszeiträume stehen pro Eintrag vier Aktionen zur Verfügung, die als Icons rechts in der Zeile erscheinen:

  • Bearbeiten — öffnet die Maske mit Start- und Endedatum, Urlaubsanspruch (mit Modul Abwesenheiten und Überstunden) und Bemerkung.

  • Löschen — entfernt den Zeitraum vollständig. Wird typischerweise nur für versehentlich angelegte Einträge verwendet.

  • Aufteilen — splittet einen Beschäftigungszeitraum in zwei Perioden. Sie wählen das Trennungsdatum innerhalb des Zeitraums; ZEP legt automatisch zwei neue Zeiträume an. Sinnvoll, wenn sich der Urlaubsanspruch oder das Pensum innerhalb eines Zeitraums geändert hat. Voraussetzung: Der Zeitraum muss mindestens zwei Tage lang sein.

  • Vereinigen — fasst einen Zeitraum mit dem unmittelbar vorangehenden zusammen. Voraussetzung: Beide Zeiträume müssen denselben Urlaubsanspruch haben. Sinnvoll, wenn ein versehentlich getrennter Zeitraum wiederhergestellt werden soll.

Hinweis: Die Lizenzwirkung beim Beenden eines Beschäftigungszeitraums unterscheidet sich pro Produktlinie. Den vollständigen Workflow zum Deaktivieren beschreibt der Artikel Mitarbeiter anlegen, bearbeiten und löschen.

Hinweis: Mit dem Modul Abwesenheiten und Überstunden wird pro Beschäftigungszeitraum zusätzlich der jährliche Urlaubsanspruch gepflegt — inklusive Resturlaubs-Übertrag und Pensum-bezogener Anpassungen.

Regelarbeitszeit

In der Regelarbeitszeit bilden Sie die vertragliche Arbeitszeit-Vereinbarung des Mitarbeitenden ab — Wochentage als Arbeitstage, Stunden pro Tag oder Monat, Feiertagskalender, Stundenobergrenzen, Pausenregelung und optional Überstundenabgleich. Sie ist das Fundament jeder Soll-Stunden- und Überstunden-Berechnung in ZEP. Pro Mitarbeitendem können Sie mehrere Regelarbeitszeiten hintereinander mit einem Gültig-ab-Datum hinterlegen — bei Vertragswechsel legen Sie über Neue Regelarbeitszeit einen neuen Eintrag an, der bisherige bleibt für vergangene Zeiträume gültig.

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Hinweis: Regelarbeitszeiten lassen sich nicht ändern, löschen oder neu anlegen, wenn dadurch ein bereits durch Monatsabschluss abgeschlossener Zeitraum betroffen wäre oder wenn sich die Pausenregelung für einen Zeitraum ändern würde, in dem bereits Projektzeiten erfasst sind.

Folgende Felder stehen im Regelarbeitszeit-Dialog zur Verfügung:

  • Vertrag — wählen Sie zwischen Stunden pro Tag und Stunden pro Monat. Bei Stunden pro Tag erfassen Sie pro Wochentag (Montag bis Sonntag) die Soll-Stunden. Bei Stunden pro Monat geben Sie die Gesamtstunden pro Monat ein und markieren über Checkboxen, an welchen Wochentagen gearbeitet wird.

  • Arbeitstage und Stunden pro Tag — pro Wochentag aktivieren Sie die Checkbox und tragen die Soll-Stunden ein. Ein Arbeitstag mit Stundenwert 0 ist möglich (sinnvoll für Mitarbeitende, die nur Urlaub erfassen, aber keine Zeiten buchen). Kein Arbeitstag bedeutet, dass an diesem Wochentag keine Fehlzeit eingetragen werden kann.

  • Feiertagskalender — Zuordnung eines Feiertagskalenders pro Mitarbeitendem, der die regional gültigen gesetzlichen Feiertage abbildet. Den Kalender selbst legen Sie in der Administration unter Mitarbeiter > Feiertagskalender an.

  • Wöchentliche Obergrenze — optionale Maximalstundenzahl pro Woche. ZEP markiert Überschreitungen in der Projektzeit-Ansicht.

  • Monatliche Obergrenze — optionale Maximalstundenzahl pro Monat. Überschreitungen werden in der Monatsendeauswertung und in der Mitarbeiter-Detailseite hervorgehoben.

  • Pausenregelung — Zuordnung einer Pausenregelung pro Mitarbeitendem. Die Regelungen pflegen Sie in der Administration unter Projektzeiten > Pausenregelung.

  • Überstundenabgleich pro Monat — optionaler Wert (in Stunden), bis zu dem Überstunden monatlich automatisch ausgeglichen werden.

  • Berechnungsart — bestimmt, wie der Überstundenabgleich berechnet wird (mit Historisierung, prozentual oder prozentual von Sollstunden).

Hinweis: Die Regelarbeitszeit ist ein Standardbereich am Mitarbeitenden und in allen drei Produktlinien verfügbar — die Konfiguration von Überstundenabgleich pro Monat und Berechnungsart setzt zusätzlich das Modul Abwesenheiten und Überstunden mit entsprechender Lizenz voraus.

Interne Stundensätze

Die internen Stundensätze bilden ab, was der Mitarbeitende das Unternehmen pro Arbeitsstunde kostet — typischerweise inklusive Gehalt, Sozialabgaben und Overhead. Zur Ermittlung addieren Sie das Gehalt und anteilige Sachkosten wie Büromiete, Geräte oder Lizenzen. ZEP verwendet die internen Stundensätze für die Ertragsberechnung in den Projektauswertungen sowie für Abteilungsauswertungen zu Kosten und Margen.

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Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Stundensatz anlegen: Pro Mitarbeitendem erfassen Sie einen Kostensatz mit Gültig-ab-Datum. Initial ist der Stundensatz mit 0 ohne Gültig-ab-Datum hinterlegt und gilt seit Beschäftigungsbeginn. Bei einer Gehaltsanpassung legen Sie über + Neuen internen Stundensatz anlegen einen neuen Satz mit Stichtag an.

  • Anpassung beim Pensum-Wechsel: Wechselt der Mitarbeitende zwischen Voll- und Teilzeit, hinterlegen Sie zum Stichtag den aktualisierten Kostensatz.

  • Projektspezifischer Stundensatz: Im einzelnen Projekt lässt sich ein abweichender interner Stundensatz hinterlegen. Für Ertragsauswertungen dieser Projekte verwendet ZEP automatisch den projektspezifischen Satz statt des Standard-Satzes der Person.

  • Historische Auswertung: Frühere Stundensätze bleiben erhalten, sodass Projektkalkulationen aus der Vergangenheit nachvollziehbar bleiben.

Rückstellungs-Stundensatz (mit Modul Abwesenheiten und Überstunden): Für die Berechnung der Urlaubsrückstellungen können Sie einen abweichenden Stundensatz hinterlegen, der nur das Gehalt berücksichtigt — ohne Sozialabgaben und Overhead. Dieser zweite Satz wird ausschließlich für die Urlaubsrückstellungs-Berechnung verwendet, nicht für reguläre Ertragsauswertungen.

Währung des Stundensatzes (mit Modul Standorte und Abteilungen): Wenn Mitarbeitende einer Abteilung mit eigener Währung zugeordnet sind, wird der interne Stundensatz in der Abteilungswährung erfasst. Ohne dieses Modul gilt die Basiswährung. Bei einer späteren Änderung der Abteilungswährung oder der Basiswährung werden bestehende interne Stundensätze nicht automatisch umgerechnet — eine manuelle Anpassung der Sätze ist erforderlich.

Hinweis: Interne Stundensätze sind Teil des Moduls Umsätze und Kosten und nur sichtbar, wenn das Modul gebucht und für den angemeldeten Anwender freigeschaltet ist.

Dokumente

Im Bereich Dokumente hinterlegen Sie persönliche Dateien des Mitarbeitenden — typischerweise Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen, Bescheinigungen, Zeugnisse und Personalakten. Mitarbeitende sehen ihre eigenen Dokumente; Administratoren oder Personalverwaltung pflegen sie ein.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Vertrag hochladen: Bei Vertragsabschluss oder -änderung legen Sie das aktuelle Dokument als PDF ab.

  • Lohnabrechnung verteilen: Monatliche Abrechnungen pro Mitarbeitendem hochladen, sodass die Person sie selbst einsieht.

  • Personalakte pflegen: Bescheinigungen, Zeugnisse, Fortbildungs-Nachweise zentral pro Mitarbeitendem verwalten.

Hinweis: Der Bereich Dokumente erscheint nur mit dem Modul Dokumentenmanagement.

Deckblatt

Das Deckblatt ist die kompakte Übersichts-Seite des Mitarbeiters mit den abrechnungs- und planungsrelevanten Daten.

Änderungshistorie

Die Änderungshistorie protokolliert jede dokumentierte Änderung am Mitarbeiterdatensatz: wer hat wann welches Feld auf welchen Wert geändert. Damit lassen sich nachträgliche Anpassungen lückenlos nachvollziehen.

Typische Anwendungsfälle:

  • Datenschutz-Anfrage: Nachweisen, welche Daten wann am Mitarbeiterdatensatz geändert wurden.

  • Audit-Nachweis: Belegen, dass kritische Felder (Rolle, Beschäftigungsstatus, Schnittstellen-IDs) gemäß Vier-Augen-Prinzip gepflegt wurden.

  • Fehlersuche: Klären, ob ein Wert versehentlich geändert wurde und durch wen.

Hinweis: Die Änderungshistorie wird nur angezeigt, wenn sie in der Administration unter Sonstiges > Änderungshistorie mit der Option Änderungen von Mitarbeiterdaten aufzeichnen aktiviert ist.

Zuordnungen

Die Gruppe Zuordnungen bündelt alle Verbindungen des Mitarbeitenden zu Projekten, Kunden und Abteilungen — also alles, wo der Mitarbeitende eine fachliche Funktion innehat.

Projekte

Der Bereich Projekte listet alle Projekte, denen der Mitarbeitende in einem bestimmten Zeitraum mit welcher Funktion zugeordnet ist. Erst diese Zuordnung erlaubt dem Mitarbeitenden, Projektzeiten auf das jeweilige Projekt zu buchen. Über die Filter Zeitraum und Vorgänge (keine, buchbar, alle) steuern Sie, was in der Tabelle angezeigt wird.

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Aktionen am Projekt-Tab des Mitarbeitenden:

  • Mitarbeiter zu weiteren Projekten zuordnen — öffnet ein Popup, in dem Sie ein oder mehrere Projekte mit Preisgruppe und Zuordnungszeitraum auswählen und in einem Schritt zuweisen.

  • Projektzuordnung von anderem Mitarbeiter kopieren — übernimmt die kompletten Projekt-Zuordnungen einer Vorlage-Person. Ideal beim Onboarding eines neuen Team-Mitglieds mit gleichem Projektportfolio.

  • Funktion umstellen — über das Projektmitarbeiter- oder Projektleiter-Symbol in der Zeile ändern Sie die Rolle des Mitarbeitenden im jeweiligen Projekt. Projektleitende mit Benutzerrecht User mit Zusatzrechten erhalten dadurch zusätzlich Zugriff auf die Projektplanung.

  • Weiteren Zuordnungszeitraum hinzufügen — über das Plus-Symbol erstellen Sie einen weiteren Zeitraum am Projekt, etwa bei Wechsel der Preisgruppe oder einer temporären Pause. Die Zeiträume dürfen sich nicht überschneiden.

  • Zuordnung löschen — über das Papierkorb-Symbol entfernen Sie die Mitarbeiterzuordnung. Möglich nur, solange noch keine Projektzeiten gebucht wurden.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Neue Projektzuordnung: Bei Projektstart einen Mitarbeitenden auf ein Projekt zuweisen, damit er Zeiten buchen kann.

  • Projekt-Ende: Mitarbeitende aus abgeschlossenen Projekten herausnehmen, damit sie nicht versehentlich weitere Buchungen erfassen.

  • Rolle pro Projekt: Zuordnungen ggf. mit Rolle oder Funktion ausstatten (z. B. Projektleitung, Team-Mitglied).

Hinweis: Der Bereich Projekte ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Kundenverantwortlicher

Im Bereich Kundenverantwortlicher verwalten Sie die Kunden, für die der Mitarbeitende als Hauptansprechpartner hinterlegt ist. Pro Eintrag sehen Sie, ob er primärer Kundenverantwortlicher ist, ob er die Kundendaten bearbeiten darf und ob er Budgetverantwortung für diesen Kunden trägt. Per Klick auf den Kundennamen gelangen Sie direkt in die Kundendaten. Diese Zuordnung steuert Auswertungs-Sichten und kann in Berichten als Filter verwendet werden, etwa um Umsätze pro Kundenverantwortlichen oder pro Account-Manager auszuwerten.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Kunden zuweisen: Beim Aufbau eines Account-Managements jedem Kunden einen Verantwortlichen geben.

  • Übergaben verwalten: Bei einem Wechsel des Account-Managers die Kundenliste neu zuordnen.

  • Auswertungs-Filter: Umsätze, Reisen oder Tickets pro Kundenverantwortlichem gezielt analysieren.

Hinweis: Der Bereich Kundenverantwortlicher ist in ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar, nicht in ZEP Clock.

Abteilungsleiter

Im Bereich Abteilungsleiter sehen Sie alle Abteilungen, in denen der Mitarbeitende als Leitung eingetragen ist. Mit dieser Rolle verwaltet der Mitarbeitende die Stammdaten, Beschäftigungszeiträume, Abwesenheiten und Auswertungen aller Personen in den zugewiesenen Abteilungen.

Hinweis: Der Bereich Abteilungsleiter erscheint nur mit dem Modul Standorte und Abteilungen.

Administration

Die Gruppe Administration versammelt die Bereiche, in denen Sie operative Daten direkt am Mitarbeitenden pflegen — die Daten, die der Mitarbeitende sonst selbst erfasst, lassen sich hier durch Administratoren oder Abteilungsleiter ergänzen oder korrigieren.

Projektzeiten und Arbeitszeiten

Im Bereich Projektzeiten (in ZEP Compact und ZEP Professional) bzw. Arbeitszeiten (in ZEP Clock) sehen Sie alle Zeitbuchungen des Mitarbeitenden in Listenform und greifen administrativ ein, wo der Mitarbeitende selbst keine Korrektur vornehmen kann oder darf.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Zeit nachtragen: Vergessene Buchungen für einen Mitarbeitenden eintragen, z. B. bei Außendienst-Einsätzen ohne Online-Zugriff.

  • Buchung korrigieren: Fehlerhafte Projekte, Tätigkeiten oder Dauern nachträglich anpassen — besonders nach Wochen- oder Monatsabschluss.

  • Doppelbuchungen entfernen: Versehentliche Mehrfacheinträge bereinigen.

  • Nach Freigabe-Stichtag eingreifen: Wenn der Mitarbeitende seine Zeiten bereits freigegeben hat, können nur Administratoren oder Abteilungsleiter sie noch ändern.

Hinweis: Welche Felder die Listenansicht zeigt, hängt von der Produktlinie ab. In ZEP Compact und ZEP Professional mit Projekt, Tätigkeit, Dauer und Bemerkung, in ZEP Clock mit Start- und Endzeit der Anwesenheit.

Belege

Im Bereich Belege sehen Sie alle Auslagen, Quittungen und Spesen, die der Mitarbeitende erfasst hat. Administratoren oder Abteilungsleiter pflegen hier fehlende Belege nach, prüfen, korrigieren und schließen den Belegprozess vor Monatsabrechnung ab.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Belege nachfassen: Fehlende Quittungen vor dem Monatsabschluss anmahnen oder selbst nachtragen.

  • Belege prüfen: Eingereichte Auslagen auf Vollständigkeit, Plausibilität und Projektzuordnung kontrollieren.

  • Falschzuordnungen korrigieren: Belege auf das richtige Projekt oder die richtige Kategorie umbuchen.

Hinweis: Der Bereich Belege erscheint nur mit dem Modul Umsätze und Kosten.

Kalender

Der Kalender bündelt alle Fehlzeiten, Abwesenheiten und ggf. Termine des Mitarbeitenden in einer Tages- und Monatsansicht. Administratoren und Abteilungsleiter greifen hier ein, wenn Abwesenheits-Anträge nachträglich erfasst, geändert oder genehmigt werden müssen.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Abwesenheiten bearbeiten: Urlaub, Krankheit oder Sonderurlaub für den Mitarbeitenden anlegen oder anpassen.

  • Anträge genehmigen: Eingereichte Urlaubsanträge prüfen, freigeben oder ablehnen.

  • Krankheits-Tage nachtragen: Bei rückwirkenden AU-Bescheinigungen die entsprechenden Tage korrigieren.

  • Kalender-Konflikte erkennen: Sehen, ob bereits Termine oder Abwesenheiten an einem geplanten Tag liegen.

Hinweis: Der Kalender ist verfügbar mit dem Modul Abwesenheiten und Überstunden oder mit aktivierter Termin-Funktion.

Kalender-Freigaben

Im Bereich Kalender-Freigaben legen Sie fest, wer den Kalender des Mitarbeitenden einsehen darf. Typische Konstellation: das eigene Team, die Abteilungsleitung oder zentral die Personalverwaltung.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Team-Sichtbarkeit: Kollegen Einsicht in Abwesenheiten geben, damit Vertretungen abgestimmt werden können.

  • Abteilungsleitung berechtigen: Sicherstellen, dass Vorgesetzte Krankheits- und Urlaubstage sehen.

  • Personalverwaltung: Zentrale HR-Personen lesenden Zugriff erteilen.

Hinweis: Kalender-Freigaben sind nur mit aktivierter Termin-Funktion und für Administratoren oder Abteilungsleiter verfügbar.

Angebote

Im Bereich Angebote sehen Sie alle Angebote, an denen der Mitarbeitende beteiligt ist — typischerweise als Verantwortlicher oder Bearbeiter. Administratoren oder Vertriebsleitung greifen hier ein, wenn Zuständigkeiten geändert oder Angebote umgeschrieben werden müssen.

Hinweis: Der Bereich Angebote erscheint nur mit dem Modul Angebotserstellung.

Tickets

Im Bereich Tickets finden Sie alle Tickets, in denen der Mitarbeitende als Bearbeiter oder Verantwortlicher hinterlegt ist. Sinnvoll, wenn Zuständigkeiten umverteilt werden müssen — etwa bei Urlaub, Krankheit oder beim Verlassen des Unternehmens.

Hinweis: Der Bereich Tickets erscheint nur mit dem Modul Ticketsystem.

Tasks

Im Bereich Tasks verwalten Sie die automatisch ausgeführten Hintergrund-Tasks, die für den Mitarbeitenden eingerichtet sind. Tasks sind zeitgesteuerte Background-Jobs, die ZEP regelmäßig ausführt — zum Beispiel monatliche Regelarbeitszeit-Generierung, automatische Anwesenheits- und Überstunden-Berechnungen oder zeitgesteuerte Benachrichtigungs-Mails an den Mitarbeitenden.

Über die Tabelle sehen Administratoren, welche Tasks pro Mitarbeitendem aktiv sind, wann sie das letzte Mal liefen, wann der nächste Lauf geplant ist und mit welchem Ergebnis sie zuletzt durchlaufen sind. Neue Tasks werden zentral in der Administration unter System > Tasks definiert und können von dort aus pro Mitarbeitendem ausgerollt werden.

Anwesenheit

Im Bereich Anwesenheit finden sich alle Sub-Bereiche, die sich auf das Stempeln der Anwesenheit beziehen — also auf Kommen, Gehen und Pausen am jeweiligen Arbeitstag. Sichtbar ist die Gruppe, sobald der angemeldete Anwender die Anwesenheit des Mitarbeitenden auswerten darf und in der Lizenz die Anwesenheitserfassung enthalten ist (in ZEP Clock Kernfunktion, in ZEP Compact und ZEP Professional mit aktiver Anwesenheits-Konfiguration).

Kommt/Geht

Die Übersicht zeigt alle Stempel-Ereignisse des Mitarbeitenden — Anwesenheits-Beginn (Kommen), Anwesenheits-Ende (Gehen) sowie Pausen-Start und Pausen-Ende — chronologisch über den ausgewählten Zeitraum. Administratoren können hier fehlende Stempelungen nachtragen, fehlerhafte Einträge korrigieren oder Tagespausen ergänzen.

Typische Administrations-Aufgaben in diesem Bereich:

  • Vergessene Stempelung nachtragen — etwa wenn der Mitarbeitende morgens nicht eingestempelt hat.

  • Falsche Stempelzeit korrigieren — z. B. nach einem versehentlichen Doppel-Klick auf das Stempel-Symbol.

  • Pause manuell eintragen — bei mobilen Mitarbeitenden, die ihre Pause nicht per App stempeln konnten.

Projektzeit generieren

Mit Projektzeit generieren übernimmt ZEP die gestempelten Anwesenheitszeiten in die Projektzeit-Erfassung. Der Mitarbeitende oder Administrator wählt einen Zeitraum, ZEP schlägt auf Basis der Anwesenheits-Buchungen Projektzeiten vor (z. B. mit einer Standardtätigkeit auf das aktuelle Projekt). Nach Bestätigung werden die Projektzeiten in ZEP angelegt.

Sinnvoll für Teams, die im Wesentlichen an einem Projekt arbeiten und nicht jeden Tag manuell Projektzeiten erfassen wollen. Der Bereich erscheint nur, wenn der Mitarbeitende die Berechtigung Anwesenheit stempeln hat und die Anwesenheits-Daten als Grundlage für die Projektzeit-Generierung verwendet werden sollen.

Hinweis: Projektzeit generieren erscheint nur, wenn die Anwesenheitserfassung aktiviert und der Mitarbeitende für das Stempeln berechtigt ist. In ZEP Clock ist die Anwesenheitserfassung Kernfunktion, in ZEP Compact und ZEP Professional wird sie über die entsprechende Konfiguration in der Administration aktiviert.

Aktionen

Auf der Mitarbeiter-Detailseite finden Sie neben den Stammdaten ein Aktionen-Menü mit sicherheitsrelevanten oder einmaligen Operationen am Datensatz. Welche Einträge erscheinen, hängt vom Modulbestand und der Rolle des angemeldeten Anwenders ab.

  • Pseudonymisieren — DSGVO-konforme Anonymisierung nach Beschäftigungsende. Historie bleibt erhalten. Nur Administratoren.

  • Mitarbeiter löschen — vollständiges Entfernen für Testkonten oder Fehlanlagen. Nur Administratoren.

Den vollständigen Ablauf zu Pseudonymisierung und Löschung sowie die zugehörigen Voraussetzungen beschreibt der Artikel Mitarbeiter anlegen, bearbeiten und löschen.

Auswertungen direkt am Mitarbeitenden

Neben den oben genannten Bereichen finden Sie am Mitarbeiterdatensatz auch eine eigene Auswertungs-Gruppe — von Projektzeitauswertung über Kommt-Geht und Belegauswertung bis zu Kostenabrechnung und Gutschriften. Damit lassen sich die Daten eines einzelnen Mitarbeitenden gezielt analysieren, ohne den zentralen Auswertungsbereich aufrufen zu müssen.

Welche Auswertungen am Mitarbeitenden direkt verfügbar sind und wie sie mit dem zentralen Auswertungsbereich zusammenwirken, beschreibt der Artikel Mitarbeiterauswertungen.

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