Sie können ZEP an eine KI-Anwendung Ihrer Wahl anschließen und dort dieselben Dinge tun wie im ZEP Assistant: Zeiten erfassen, Auswertungen lesen, Projekte, Kunden, Tickets und Belege pflegen. Die Verbindung läuft über MCP, einen offenen Standard, über den KI-Anwendungen auf Fachsysteme zugreifen.
Verfügbarkeit
Hinweis: Die KI-Schnittstelle (MCP) gehört zum Standard und steht in allen fünf Produktlinien zur Verfügung — in ZEP Track, ZEP Clock, ZEP Control, ZEP Operations und ZEP Business. Sie buchen dafür nichts hinzu.
Ob externe KI-Anwendungen tatsächlich zugreifen dürfen, entscheidet ein Schalter in der Administration. Er ist zu Beginn ausgeschaltet. Mehr dazu im Abschnitt Verwaltung und Abschaltung.
Voraussetzungen
Eine KI-Anwendung, die MCP unterstützt. Alle gängigen Anwendungen tun das.
Ihren eigenen ZEP-Zugang. Die KI bekommt genau Ihre Rechte, keine anderen. Eine Beschränkung auf einzelne Bereiche innerhalb dieser Rechte gibt es nicht: Die Verbindung gilt für alle Bereiche, die der Administrations-Schalter freigibt.
ZEP MCP, eingeschaltet in der Administration. Der Zugriff ist zu Beginn aus, ein Administrator schaltet ihn frei.
Verbindung einrichten
Die Einrichtung erfolgt einmalig in Ihrer KI-Anwendung.
Adresse eintragen. Tragen Sie in Ihrer KI-Anwendung diese Adresse als MCP-Server ein: https://www.zep-online.de/<firmenkürzel>/next/mcp. Das Firmenkürzel ist derselbe Teil, den Sie in der Adresszeile sehen, wenn Sie ZEP im Browser öffnen.
Verbinden wählen. Es öffnet sich ein Browserfenster mit der ZEP-Anmeldung. Melden Sie sich wie gewohnt an. Besteht in diesem Browser bereits eine ZEP-Sitzung, entfällt die Anmeldung.
Zugriff erlauben. ZEP zeigt eine Zustimmungsseite mit dem Namen der Anwendung und der Adresse, an die ZEP zurückleitet. Angezeigt wird davon nur der Hostname, etwa claude.ai. Bestätigen Sie mit Erlauben.
Probe machen. Fragen Sie Ihre KI: Wer bin ich in ZEP? Die Antwort nennt Ihren Benutzernamen und Ihren Mandanten. Steht dort das Richtige, sitzt die Verbindung.
Vorsicht: Bestätigen Sie nur, was Sie selbst gerade verbunden haben. Den Namen kann jede Anwendung frei wählen. Verlässlich ist das Rückleitungsziel, das ZEP auf der Zustimmungsseite nennt: Es muss zu der Anwendung passen, die Sie eben geöffnet haben.
Die Verbindung erneuert sich im Hintergrund, davon merken Sie nichts. Nutzen Sie sie 30 Tage lang nicht, stimmen Sie einmal neu zu.
Anwendungsbeispiele
Sie sprechen mit Ihrer KI in eigenen Worten. Die Anwendung sucht sich das passende Werkzeug selbst, Sie müssen keine Befehle lernen. Ein paar Beispiele aus den drei Bereichen, die am häufigsten gebraucht werden:
Zeiten erfassen: Trag mir für gestern vier Stunden auf das Projekt Website-Relaunch ein. Wo habe ich diese Woche Lücken in der Zeiterfassung? Reiche meine Zeiten für letzte Woche zur Freigabe ein.
Nachschlagen und auswerten: Welche Projekte laufen gerade für Kunde Meier? Welche Urlaubsanträge warten auf meine Freigabe? Wie viele Stunden hat das Projekt im September gekostet?
Daten pflegen: Leg einen neuen Kunden an mit diesen Daten. Setz das Ticket auf erledigt. Erfass den Beleg von gestern über 48 Euro.
Abgedeckt sind Projektzeiten, Projekte, Kunden, Mitarbeitende, Tickets, Aufgaben, Belege, Fehlzeiten, Angebote, Lieferanten, Rechnungen, dynamische Attribute, Planung und Auswertungen. Nicht jeder Bereich lässt sich auch ändern: Rechnungen und Auswertungen sind rein lesend, bei Angeboten lassen sich nur die Notiz und der Status ändern. Von der Planung sehen Sie die Generation, die Ihr Zugang führt, also entweder die neue Ressourcenplanung oder die alte.
Rechte der KI-Anwendung
Die Anwendung sieht und ändert ausschließlich das, was Sie selbst in ZEP dürfen: Ihre Rolle, Ihre Projekte, Ihre Abteilung. Einen erweiterten Zugang für Maschinen gibt es nicht. Jede Aktion prüft dieselben Rechte wie der ZEP Assistant.
Scheidet eine Person aus dem Unternehmen aus, greift deren Verbindung ab dem ersten Tag ohne gültigen Beschäftigungszeitraum nicht mehr. Das gilt unabhängig davon, ob die Verbindung technisch noch eingerichtet ist.
Ablauf einer Änderung
Lesen geht direkt. Jede Änderung läuft dagegen in zwei Schritten.
Vorschau. Die KI ruft die Aktion auf, und es passiert noch nichts. ZEP antwortet mit einer Vorschau: was sich ändern würde, vorher und nachher. Bei Löschungen weist ZEP zusätzlich darauf hin, dass Daten entfernt werden.
Bestätigung. Erst eine ausdrückliche Bestätigung führt die Änderung aus. Sie gilt einmalig und verfällt nach etwa zehn Minuten.
Vorsicht: Lesen Sie die Vorschau, bevor Sie bestätigen. Eine KI-Anwendung kann technisch sofort selbst bestätigen, ohne Sie zu fragen. Der Zwischenschritt schützt Sie nur, wenn Sie ihn nutzen. Stellen Sie Ihre Anwendung so ein, dass sie vor jeder Schreibaktion bei Ihnen nachfragt.
Tipp: Manche KI-Anwendungen holen vor jedem einzelnen Werkzeug eine Erlaubnis ein. Das kommt von der Anwendung, nicht von ZEP. Lassen Sie dort Lesen und Vorschauen ohne Nachfrage durch und halten Sie genau den Bestätigungsschritt an. Dann bleibt die Sicherung wirksam und das Klicken hört auf. Wo Sie das einstellen, steht in den Berechtigungen für Werkzeuge Ihrer KI-Anwendung.
Werkzeugsuche
Direkt sichtbar sind alle lesenden Werkzeuge, die Erfassung von Projektzeiten, die Suche und die beiden Werkzeuge zum Bestätigen und Abbrechen. Alles andere liegt in einer Werkzeugsuche, die Ihre KI selbst befragt. Das hält die Liste klein und die Anwendung schnell. Findet Ihre KI eine Aufgabe nicht auf Anhieb, fragen Sie anders oder genauer nach.
Grenzen der Schnittstelle
Dateien hochladen. Die Belegerkennung aus einer Datei und das Anhängen von Dateien an Belege oder Tickets brauchen den Datei-Upload im Chat. Beides funktioniert weiter im ZEP Assistant, aber nicht über die Verbindung zu Ihrer KI.
Spracheingabe. Sie gehört zum Chatfenster in ZEP.
Verbindungen selbst verwalten. Eine Übersicht Ihrer verbundenen Anwendungen gibt es in ZEP nicht.
Verbindung beenden
Entfernen Sie den Server in Ihrer KI-Anwendung, hört diese auf, ZEP anzusprechen. In ZEP widerruft das nichts: Der bereits ausgegebene Zugriffsschlüssel bleibt bis zu einer Stunde gültig, die Erneuerung bis zu 30 Tage. Danach erlischt die Verbindung von selbst. Muss eine Verbindung sofort enden, schaltet die Administration den Zugriff über MCP ab. Das trifft dann alle Verbindungen Ihrer Organisation.
Einzelne Verbindungen lassen sich nicht gezielt widerrufen. Geht ein Gerät verloren, bleibt deshalb nur der Schalter in der Administration, der alle Verbindungen auf einmal abweist.
Verwaltung und Abschaltung
Unter Administration > KI Funktionen > ZEP MCP steuern Administratoren den Zugriff für den gesamten Mandanten. Der Schalter heißt Zugriff externer KI-Anwendungen über MCP erlauben und ist zu Beginn ausgeschaltet. Ein Administrator öffnet die Seite, setzt den Haken und speichert. Solange der Schalter aus ist, weist ZEP jede Verbindung ab. Wer ZEP MCP schon vorher genutzt hat, behält den Zugriff ohne Zutun.
Hinweis: Dieser Schalter wirkt unabhängig vom ZEP Assistant. Sie können den Assistant abschalten und den Zugriff über MCP behalten oder umgekehrt. Eine Ausnahme ist der Schalter Der ZEP Assistant darf Abwesenheiten lesen und bearbeiten: Steht er auf aus, fällt der Bereich Fehlzeiten auch für MCP weg. Die Einstellungen zum Assistant und zur Beleganalyse liegen im selben Bereich.
Hilfe bei Problemen
Sie sehen | Woran es liegt und was hilft |
Die Anwendung findet ZEP nicht | Die Adresse enthält Ihr Firmenkürzel nicht oder ist falsch geschrieben. |
Fehler 403 oder der Hinweis, der Zugriff sei abgeschaltet | Der Zugriff über MCP ist in der Administration ausgeschaltet. Ein Administrator schaltet ihn unter Administration > KI Funktionen > ZEP MCP ein. |
Anmeldung wird abgewiesen, Fehler 401 | Die Verbindung gehört zu einem anderen Mandanten, oder es gibt keinen gültigen Beschäftigungszeitraum. |
Nach dem Anmelden erscheint keine Zustimmungsseite | Zwischen dem Start und der Anmeldung lag zu viel Zeit. Wählen Sie in der Anwendung erneut Verbinden. |
Die KI findet ein Werkzeug nicht | Direkt sichtbar sind nur Lesen und Zeiterfassung. Alles andere liegt in der Werkzeugsuche. Fragen Sie genauer nach. |
Bestätigung abgelaufen oder bereits ausgeführt | Die zehn Minuten sind vorbei, oder die Änderung lief schon. Lassen Sie eine neue Vorschau erzeugen. |
Zu viele Anfragen, Fehler 429 | Die Anwendung hat in kurzer Zeit sehr viele Anfragen gestellt. Warten Sie eine Minute. |
Zugriff und Verantwortung
Innerhalb von ZEP gilt: Die KI-Anwendung arbeitet mit Ihrem Zugang und damit genau mit Ihren Rechten. ZEP vergibt keine zusätzlichen Berechtigungen für Maschinen, und jede Änderung landet im Änderungsprotokoll. ZEP selbst wertet Ihre Daten dabei nicht zusätzlich aus.
Außerhalb von ZEP bestimmen Sie die Bedingungen selbst, nämlich mit der Wahl Ihrer KI-Anwendung. Was Ihre KI-Anwendung mit den abgerufenen Daten tut, regeln die Bedingungen ihres Anbieters. Die Zusagen, die ZEP für den ZEP Assistant gibt, gelten dort nicht. Prüfen Sie daher vor der Freigabe, mit welchem Anbieter Ihre Organisation arbeiten möchte.
ZEP liefert die Daten ausschließlich an die Anwendung aus, die Sie selbst verbunden haben.
