Über die ZEP-Schnittstellen öffnet ZEP eine REST- und eine SOAP-API für die Integration mit externen Systemen. Welche Objekte und Endpunkte die beiden Schnittstellen abdecken, dokumentiert der ZEP Developer Hub. Dieser Artikel beschreibt die Voraussetzungen und die Einrichtung in ZEP, nicht den Funktionsumfang der Schnittstellen.
Produktlinienverfügbarkeit
Hinweis: Die ZEP-Schnittstellen sind in ZEP Clock, ZEP Compact und ZEP Professional verfügbar.
Das Modul wird als Zusatzmodul über das ZEP Self-Service-Tool unter Administration > Account hinzugebucht.
Die Einrichtung und Konfiguration ist Administratoren vorbehalten.
Voraussetzungen
Für die Einrichtung der ZEP-Schnittstellen werden folgende Voraussetzungen benötigt:
Gebuchtes Modul ZEP-Schnittstellen
Administrator-Rechte in ZEP
Technische Ressourcen: ein Entwickler oder Integrationspartner, der die API anbindet
SOAP-Schnittstelle
Die SOAP-Schnittstelle ist die etablierte Web-Service-Schnittstelle von ZEP und kann über einen XML-basierten Request-Response-Aufbau angesprochen werden. Sie wird häufig für serverseitige Integrationen mit bestehenden Backend-Systemen eingesetzt.
Die Konfiguration erfolgt unter Administration > Schnittstellen > SOAP-Schnittstelle. Folgende Angaben stehen dort zur Verfügung:
WSDL-Location – Endpoint-Adresse zum Einbinden der Schnittstelle in den Client
Authentifizierungsmethode – wählbar zwischen Digest, Basic und Token
Login und Secret – je nach gewählter Authentifizierungsmethode
IP-Authentifizierung – optionale Beschränkung auf bestimmte Client-IP-Adressen
Mitarbeiter-Zugangsdaten automatisch senden – steuert, ob neue Benutzer automatisch eine E-Mail mit Zugangsdaten erhalten
REST-Schnittstelle
Die REST-Schnittstelle ist die moderne API auf Basis von HTTP/JSON. Sie eignet sich besonders für Web- und Mobil-Anwendungen sowie für die Anbindung von Cloud-Diensten und ist über eine OpenAPI-Spezifikation maschinenlesbar beschrieben.
Die Konfiguration erfolgt unter Administration > Schnittstellen > REST-Schnittstelle. Folgende Angaben stehen dort zur Verfügung:
Base URL – Endpoint-Adresse für alle REST-Aufrufe
Bearer Token – Token zur Authentifizierung jeder Anfrage
Typische Anwendungsfälle
Die ZEP-Schnittstellen lassen sich für eine Vielzahl von Integrationsszenarien einsetzen. Häufige Anwendungsfälle sind:
Reporting und Business Intelligence – Übergabe von Projekt-, Zeit- und Umsatzdaten an externe BI-Tools (z. B. Power BI, Tableau, Google Looker Studio)
HR-System-Synchronisation – automatische Übernahme von Mitarbeiterdaten aus dem führenden HR-System nach ZEP
CRM-Integration – Übernahme von Kunden- und Projektdaten aus dem CRM (z. B. Salesforce, HubSpot) in ZEP
Eigene Anwendungen – Aufbau eigener Apps für Zeiterfassung, Projektübersicht oder Genehmigungs-Workflows
Workflow-Automatisierung – automatisches Anlegen oder Ändern von Buchungen, Projekten oder Abwesenheiten aus externen Auslösern
Dokumentation im Developer Hub
Die vollständige Endpoint-Referenz, OpenAPI-Spezifikation, technische Beispiele und ein FAQ-Bereich zur Anbindung finden Sie im ZEP Developer Hub: https://developer.zep.de/de
Der Developer Hub richtet sich an Entwickler und Integrationspartner und ist die maßgebliche technische Referenz für die Anbindung an die ZEP-Schnittstellen. Ob ein bestimmtes Objekt über die Schnittstellen verfügbar ist, beantwortet die Referenz im Developer Hub. Eine Verlinkung zum Developer Hub findet sich auch direkt in den Einstellungs-Seiten von SOAP- und REST-Schnittstelle in ZEP.
