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Grundeinstellungen – Ticketsystem

Konfigurieren Sie das Ticketsystem unternehmensweit: Kundenzugang, Erfassung, Bemerkungen, Zeitbuchungen und Mailbox.

Verfasst von Christian Schad

Im Modul-Bereich Administration > Ticketsystem > Einstellungen konfigurieren Sie alle ticketspezifischen Optionen unternehmensweit. Die Reihenfolge der folgenden Abschnitte entspricht exakt der Anordnung im Einstellungs-Dialog.

Kundenzugang

Drei Einstellungen steuern, was Kundenansprechpartner über den Kundenzugang sehen und welche Aktionen sie ausführen können. Die detaillierte Konfiguration des Zugangs selbst erfolgt im Artikel zum Kundenzugang.

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Kundenzugang auf Tickets hat ausschließlich Leserechte

Schaltet alle Bearbeitungs-Aktionen für Kundenansprechpartner ab. Diese können Tickets dann nur einsehen, keine Bemerkungen oder Anhänge hinzufügen, keine Statuswechsel ausführen.

Sicht auf alle zugeordneten Tickets unabhängig der Berechtigungen

Setzt projektbezogene Berechtigungen außer Kraft, sobald der Ansprechpartner als Kundenansprechpartner im Ticket eingetragen ist, er sieht das Ticket dann immer, auch ohne expliziten Projekt-Zugriff.

Berechtigung auf interne Projekte

Erweitert die Berechtigungs-Auswahl pro Ansprechpartner um interne Projekte. Ohne diese Option sind nur externe Kundenprojekte auswählbar.

Ersteller und Historie

Diese drei Optionen regeln, ob Felder und Bemerkungs-Einträge nachträglich änderbar sind und wer welche Änderungen vornehmen darf.

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Der Ersteller eines Tickets ist änderbar

Beim Anlegen oder späteren Bearbeiten eines Tickets kann der Ersteller manuell gewählt werden. Die Auswahl umfasst Projekt- oder Vorgangsmitarbeitende.

Bemerkung und Dateien des letzten Eintrags für Verfasser nachträglich änderbar

Der Verfasser einer Bemerkung kann seinen letzten Eintrag und dessen Dateianhänge noch ändern, solange kein weiterer Eintrag folgt.

Bemerkungen und Dateien der Historie für Projektleiter nachträglich änderbar

Projektleiter können beliebige Einträge der gesamten Historie nachträglich anpassen, auch fremde Beiträge.

Zeiterfassung auf Tickets

Drei Optionen regeln, welche Tickets bei der Projektzeit-Erfassung angeboten werden und ob Zeitbuchungen außerhalb der Laufzeit oder auf abgeschlossene Tickets erlaubt sind.

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Bei der Zeiterfassung Tickets aller Mitarbeiter anbieten

Standardmäßig sehen Mitarbeitende nur ihre eigenen Tickets in der Zeiterfassung. Mit dieser Option erscheinen auch Tickets anderer Mitarbeitender desselben Projekts in der Auswahl.

Zeiterfassung nur innerhalb der Ticketlaufzeit erlauben

Buchungen vor Startdatum oder nach Termin werden vom System abgelehnt.

Keine Zeitbuchung auf abgeschlossene Tickets

Tickets im Endstatus (abgenommen, abgelehnt) sind für Projektzeit-Buchungen gesperrt.

Berechtigung, Sichtbarkeit und Eingabe

Bis zu vier Optionen steuern Berechtigungsumfang, Anzeige von Planstunden und Schlagwort-Pflege. Die erste Option ist nur sichtbar, wenn der zugehörige Parameter bereits einmal gespeichert wurde.

Tickets-Berechtigung nur für Projektmitarbeiter

Schränkt die Sichtbarkeit von Projekt-Tickets auf Projektmitarbeitende ein. Ohne diese Option sehen auch Mitarbeitende ohne Projektzuordnung Tickets, soweit ihre Rolle es erlaubt.

Planstunden für alle Mitarbeiter anzeigen

Standardmäßig sind Planstunden nur für Projektleiter und Administratoren sichtbar. Mit dieser Option sehen alle Mitarbeitenden mit Ticketzugriff die hinterlegten Planwerte.

Ersteller darf Planstunden bei neuem Ticket eingeben

Erlaubt dem Ersteller, beim Anlegen oder beim ersten Bearbeitungsschritt im Status neu Planstunden einzutragen, sonst nur durch Projektleiter und Administratoren.

Mitarbeiter darf Schlagworte ergänzen

Erlaubt Mitarbeitenden, direkt im Ticket neue Schlagwörter anzulegen, die anschließend in die Stammdaten übernommen werden. Ohne diese Option dürfen nur Administratoren neue Schlagwörter anlegen.

Mailboxadresse als Absender

Über die Option Für Ticket-E-Mails die E-Mail-Adresse der zugehörigen Ticket-Mailbox als Absendeadresse verwenden steuern Sie, ob ZEP Benachrichtigungen mit der Mailbox-Adresse versendet, so landen Antworten direkt im richtigen Postfach. Ohne diese Option wird die globale ZEP-Absende-Adresse aus den Mail-Einstellungen verwendet.

Eigene Bezeichnungen für Prioritäten

Mit der Checkbox Eigene Bezeichnungen für Ticketprioritäten verwenden aktivieren Sie die Pflege eigener Texte für die fünf Standard-Prioritäten (1 bis 5). Sobald aktiv, erscheinen unter der Checkbox 5×3 Eingabefelder: pro Priorität ein Texteintrag je verfügbarer Sprache (Deutsch, Englisch, Französisch).

Bleibt ein Sprachfeld leer, wird die Standard-Nummerierung („1", „2", …) verwendet. Häufiges Pattern: „A, Sofort", „B, Hoch", „C, Mittel" etc. Die intern verwendete Priorität (1–5) bleibt unverändert, die Aliasse betreffen nur die Anzeige im UI und in Mails.

Filter für die Ticket-Mailbox

Unter dem Label Abfrage der Ticket-Mailboxen (entspricht dem Namen des zugehörigen Scheduler-Tasks) konfigurieren Sie einen globalen Regex-Filter für alle Mailbox-Abrufe. Diese Einstellung wirkt sich auf jede aktive Mailbox aus.

Nachrichten anhand des Betreffs filtern

Aktivieren der Checkbox blendet ein Textarea ein, in dem Sie den regulären Ausdruck hinterlegen. Nur Mails, deren Betreff den Ausdruck matched, werden zu Tickets verarbeitet.

Herausgefilterte Nachrichten aus der Mailbox löschen

Sub-Option des Filters: wenn aktiv, werden nicht passende Mails sofort vom Server gelöscht, sonst bleiben sie liegen.

Hinweis: Der Filter wirkt nur auf den Mail-Betreff, nicht auf den Mail-Body. Die detaillierte Verarbeitungs-Logik ist im Artikel Mailboxen und automatische Tickets beschrieben.

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